| Nordküste: Luperon |
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Tauchgänge im Januar 2004 Mit der Dominikanischen Republik wird häufig der günstige Pauschalreisetraum eines Karibikurlaubs assoziiert. Während das auf das Klima sicher zutrifft, darf nicht vergessen werden, dass die gesamte Nordküste zum Atlantik gehört. Selbst die Tauchspots bei Punta Cana / Bavaro Beach gehören noch zum Atlantik, wenngleich dort die karibischen Einflüsse schon sehr deutlich werden. Luperon und die hier befindlichen Tauchplätze sind westlich von Puerto Plata der letzte touristisch erschlossene Bereich vor der haitianischen Grenze. Die von den Sea Pro Divers angefahrenen Spots liegen jeweils rund fünf Bootsminuten von der Küste entfernt und haben eine Reihe wohlklingender Namen wie "Grouper City", "Cocos Reef" und "Barakuda". Leider lassen die gewählten Namen nicht auf die Güte der Spots schliessen. Die Riffe gleichen sich im wesentlichen: Das Riffdach liegt meist im fünf bis sieben Meter Bereich, über ein paar Terrassen geht es dann abwärts bis zum Sandgrund in 30 Metern Tiefe. Im wesentlichen sind die Riffe tot. Wenige Korallen und Schwämme trotzen der Wüste aus Sand und Stein. Vereinzelt verirren sich Schnapper und Falterfische sowie ein paar Langusten hierher. Die Hänge sind häufig mit Schichten von Sand und Schlick überzogen. Drei Tauchplätze seien im folgenden näher beschrieben: Luperon CaveDas Riffdach liegt hier, wie bei den meisten Spots, in rund fünf Metern Tiefe. Es ist durchzogen von einigen schluchtartigen Gräben, deren Grund in 10 bis 12 Metern liegt. Am Ende eines solchen Grabens liegt eine kleine Höhle. Es ist notwendig, dass hintereinander getaucht wird, was ausreichendes Tariervermögen voraussetzt, um den folgenden Tauchern nicht alle Sicht zu nehmen. Insgesamt ist dies ein im Verhältnis zu den anderen Plätzen in der Bucht von Luperon überdurchschnittlich guter Tauchspot, den man vom Ankerplatz auch in die entgegengesetzte Richtung betauchen kann und dann zu einem Steilhang kommt, der auf 30 Meter abfällt. Im Bereich der Schlucht und der Höhe ist mit deutlicher Strömung zu rechnen. El ArenasoWie die Finger einer Hand wechseln sich hier Sandgrund und Felserhebungen ab. Diese Formation beginnt in einer Tiefe von 10 Metern und setzt sich seicht fallend bis in den Bereich um die 20 Meter fort. Vereinzelnd türmen sich die Felsen zu Durchbrüchen und Torbögen auf. Mit deutlich spürbarer Strömung ist hier zu rechnen. The BayDer einzige Tauchplatz mit einer Garantie auf nahezu keine Sicht: Zu Beginn liegt die Sichtweite bis bis zu fünf Metern, sobald man in den bereich zwischen zehn und zwanzig Metern eintaucht, schwindet die Sicht durch Sedimente auf ein bis zwei Meter. Im weiteren Verlauf der üblicherweise betauchten Strecke klart das Wasser gegen Ende des Tauchgangs langsam auf. |