| Teneriffa |
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Tauchgänge im April 1997, April 2002 und August 2008. Die meisten Tauchplätze liegen im Süden der Insel im Bereich von Playa de las Americas und dem benachbarten Hafendorf Los Christianos. Sie werden entweder mit dem Boot angefahren oder von Land aus erreicht. Palm MarBootstauchgang: Namensgebend ist hier die kleine Siedlung, die sich in Blickweite am Ufer befindet. Die Ankertiefe beträgt rund 6 Meter, der Tauchplatz fällt auf bis ca. 24 Meter ab. Dabei geht der Felsgrund in mehreren Stufen, die interessante Überhänge bilden, in die Tiefe. Regelmäßig trifft man hier auf einen großen Schwarm Gelbflossengrunzer. The WallBootstauchgang: Hier wird wieder im Flachwasser (4m) geankert. Auf dem Grund verteilen sich große Gesteinsbrocken. Taucht man aus der Tiefe (maximal 25 Meter) entlang der Gesteinsformation langsam auf, so wirken die riesigen Blöcken wie eine gewaltige Mauer. Sichtung von Adlerrochen, Trompetenfischen. Hier wie auch an anderen Plätzen massives Vorkommen von Seeigeln. Las MurenasBootstauchgang: Maximaltiefe 30 Meter. Ein Abhang mit vielen kleinen Einbuchtungen beherbergt eine große Zahl an unterschiedlichen Muränenarten, die sehr faszinierend zu betrachten sind. Bleibt es bei der Betrachtung dieser Tiere, ist der Tauchplatz in Ordnung, aufgrund seiner Geschichte jedoch nicht ganz ohne Kontroverse: Der Abhang bildet in dreißig Metern Tiefe eine Höhle aus. Hier hatte sich dort vor längerer Zeit einmal ein verheerender Tauchunfall ereignet, an den immer noch eine Steintafel und ein Kreuz im Sandgrund vor der Höhle erinnert... El CondesitoBootstauchgang: Name eines alten Betonfrachters, der Anfang der 80er Jahre die Küste gerannt hat und dessen Reste in einer Tiefe zwischen 6m und 18m betaucht werden können. Das Heckteil ist noch erhalten und ermöglicht einen gemütlichen Wracktauchgang für alle Erfahrungsstufen. Las Galletas / RochenwrackBootstauchgang: Von der kleinen Marina bei Las Galletas aus geht es mit dem Boot raus zu einer nicht weit entfernten Stelle. Hier wird gleich an der Ankerleine auf rund 20 Meter abgetaucht. Das Wrack, was sich bei richtiger Wahl des Ankerplatzes in unmittelbarer Nähe befinden sollte, ist klein und nicht sehr spektakulär. Um so faszinierender sind die Vielzahl von Rochen(arten) die man hier trifft. Las CanadasBootstauchgang: Anspruchvoller Tauchplatz aufgrund der möglichen Tiefen und der häufig auftretenden Strömung. Eine Felszunge führt von der Küste aus 50-60 Meter ins Meer rein und fällt dabei von 2m auf 60m ab. Hier gibt es viele schwarze Korallen. Wem nicht nach einem tieferen Tauchgang ist, der bleibt parallel zur Küste, denn dort bildet die Felszunge viele interessante Schluchten aus. Playa ParaisoLandtauchgang: Man parkt oberhalb der Bucht an der Straße, zieht sich um und geht über rund 60 Treppenstufen zur Bucht. Dann schwimmt man noch 100-200 Meter zu einer Boje und taucht ab. Im Wasser gibt es eine weitere Schwimmstrecke von 10 Minuten in ca. 10 Metern Tiefe, bis man ber der eigentlichen Riffkante ist. Das Riff selbst hat eine interessante Felsformation mit Überhängen. Der Sandgrund befindet sich hier in rund 24 Metern. Zwischen zwei großen Felsformationen liegt ein alter Anker. Auf dem Rückweg passiert man meist noch eine Rochenstation. Der Tauchplatz ist Klasse. Doch wer die zugebaute Bucht "Playa Paraiso" genannt hat, kann nur Marketingexperte im Tourismus sein. Playa de las VistasLandtauchgang: Beginnt am Hauptstrand neben dem Hafen Los Cristianos. Nicht sehr spannend, aber für Ausbildung, Schnuppertauchen und Navigation (teilweise schlechte Sicht) gut geeignet. El PuertitoLandtauchgang: Einer der besten Landtauchgänge. Man schwimmt vom Strand dieser Bucht raus bis zu den Ankerplätzen der Boot, taucht danach noch einmal 10 Minuten in 8-10 Metern zum Riff und kommt an einen Platz, wo es mit ziemlicher Sicherheit Schildkrötengarantie (2-3 Tiere) gibt. Insgesamt bleibt die Tauchtiefe sehr übersichtlich (12 Meter), so dass viel Zeit für die Schildkrötenbeobachtungen bleibt. Mar AzulLandtauchgang: Eine romatische Bucht, ein Zugang über eine Treppe, ein kleiner Sprung von einem Felsplateau (für badende angelegt) und schon ist man im Wasser. Heraus kommt man wieder über eine Leiter. Aber Achtung: Auf die Strömungsverhältnisse, hauptsächlich durch die Brandung verursacht, achten, damit es nicht stressig wird. Am Tauchplatz selbst geht es direkt rund 9 Meter in die Tiefe, dann taucht man zum Felsenriff raus und sieht eine eindrucksvolle Kraterlandschaft aus gigantischen Felsblöcken. Theoretisch könnte man auch zum nächsten Tauchplatz (La Cascada) weitertauchen, sollte aber sehr gut (sparsam) im Luftverbrauch sein. La CascadaLandtauchgang: Geplant war im Briefing ein Landtauchgang an der Küste von Playa Paraiso, einen kleinen Ort auf dem Weg von Playa de las Americas in Richtung San Juan. Die Zufahrt zur Küste war jedoch durch Bauarbeiten gesperrt (2002). Da keiner der Teilnehmer Lust verspürte, die Ausrüstung mehrere hundert Meter über eine Baustelle zum Strand zu schleppen, entschloss sich die Gruppe nach Empfehlung des Guides kurzerhand, rund fünf Kilometer weiter nordöstlich in Richtung der kleinen Siedlung Mar Azul zu fahren. Wir wählen nicht den Weg über die Schotterpiste zum zuvor beschriebenen Tauchplatz, sondern fahren weiter zu einer Appartementanlage, wo wir parken und uns aufrödeln. Statt einem beschwerlichen Weg über eine Baustelle ging es nun über 133 Treppenstufen abwärts zur Küste. Hier noch wenige Meter an einer Bucht entlang und über eine äußerst glitschige Leiter ins Wasser. Wer sagt da, dass Tauchen kein Sport wäre? Belohnt wurden wir am Tauchplatz, nachdem wir die küstennahe schlechte Sicht überwunden hatten, mit kleinen Höhlen mit vielen Streifenbrassen und Wänden voller Anemonen. |