Hausriff Eriyadu

Tauchgänge im März 2003

Eriyadu ist komplett von einem Hausriff umgeben, dass ganztägig (Stand: 2003) betaucht werden kann. An die Insel schließt sich eine Lagune an, die zwischen 50 und 200 Meter breit ist, dann folgt die Riffkante. An dieser gibt es vier deutlich gekennzeichnete offizielle Ein- und Ausstiege und einen inoffiziellen Durchlass am Bootssteg (Mainjetty). Bei Niedrigwasser reichen die Korallen so nahe an die Wasseroberfläche, dass ein überschwimmen jenseits der Durchlässe nicht möglich ist. Die Durchlässe sind an der Oberfläche durch Bojen gekennzeichnet. Unter Wasser weisen Seile mit deutlich sichtbaren Markierungen in 5, 10, 15 und 20 Metern Tiefe den Weg. An Land sind an den Einstiegsstellen - die nach der jeweiligen Bungalownummer benannt sind - tischähnliche Ablagebänke für die Ausrüstung und den Flaschenservice aufgebaut.

Das Hausriff selbst hat zur Korallenbleiche während des El Nino 1998 erheblich gelitten, weist aber durchaus noch einige sehenswerte Stellen auf und ist sehr fischreich. Die ganze Vielfalt der tropischen Korallenfische kann hier betrachtet werden. Häufig kommen verschiedene Rochen hinzu. Eine Schildkröte lebt offensichtlich ebenfalls sehr in der Nähe und wurde regelmäßig gesichtet.

Südwestlich des Einstiegs "Bungalow 155" gibt es eine Sandbank. Auf die wenigen noch intakten Korallen hat es an dieser Stelle keinen positiven Einfluss, da ständig neuer Sand in das Meer gespült wird.

Im Bereich des Einstiegs "Bungalow 110" folgt nach einer ca. zehnminütigen Tauchstrecke eine sehr schön bewachsene Steilwand im Bereich zwischen 10 und 22 Metern. Ein idealer und sehr lohnenswerter Platz insbesondere für Nachttauchgänge.